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Der Naschmarkt

Der bekannteste Markt in Wien sorgt mit rund 120 Marktständen und Lokalen für ein buntes kulinarisches Angebot von Wienerisch bis Indisch, von Vietnamesisch bis Italienisch. Der Naschmarkt hat sich zum Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt. Der Flohmarkt am Samstag ist bereits Kult. Auf dem Naschmarkt kauft vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang ein bunt gemischtes Publikum Obst, Gemüse oder diverse Köstlichkeiten aus allen Ländern ein. In den mehr als 120 Marktständen finden auch immer mehr Szenelokale ihr Quartier.

Kulinarisches am Naschmarkt
in Wien Das Do-An und Naschmarkt Deli waren gastronomische Pioniere. Sie haben es geschafft, den Naschmarkt auch für ein junges, urbanes Publikum interessant zu machen. Hier sorgen am Wochenende auch DJs für Unterhaltung. Seither wurden zahlreiche alte Marktstände durch moderne Architektur zu beliebten Treffpunkten.

Das Tewa am Naschmarkt bietet biologische Küche, im Neni werden israelisch-orientalische Spezialitäten von Shakshuka (Eier mit Gemüse) bis Taboulleh (libanesischer Salat) serviert, während im Orient & Occident die Frauen der Besitzer türkische Hausmannskost kochen. Fischliebhaber kommen im Umar auf ihre Kosten. Für viele gilt das Restaurant als das beste Fischlokal Wiens.

Neben all den facettenreichen Marktständen ist ein Besuch bei "Kim kocht. Shop und Studio" empfehlenswert. Hier verkauft Haubenköchin Sohyi Kim, die im 9. Bezirk ihr Restaurant "Kim kocht" betreibt, selbst gemachte Chutneys, Saucen, Suppen, Dressings sowie Gewürze und Kräuter.

Aber auch in der nahen Umgebung des Naschmarkts eröffneten viele weitere Lokale. An der rechten Wienzeile, gleich gegenüber vom Naschmarkt, liegt das Café Amacord. Hervorragende Wiener Küche in gemütlichem Ambiente steht hier am Programm. Auf der gegenüberliegenden Seite, an der linken Wienzeile, ist das Café Drechsler beheimatet. Das von Stardesigner Terence Conran gestaltete Lokal hat beinahe rund um die Uhr geöffnet und gilt als moderne Variante des typischen Wiener Kaffeehauses. In der Früh treffen hier Nachtschwärmer auf das Verkaufspersonal vom Naschmarkt, das hier vor Arbeitsbeginn noch oft einen schnellen Kaffee trinkt.

Vor allem samstags herrscht am Naschmarkt ein reges Treiben, auch wegen des wöchentlichen Flohmarkts. Selbst wenn man nichts kaufen will, ist das bunte Treiben sehenswert. Besonders angenehm ist es, am Naschmarkt im Sommer draußen zu sitzen, zu essen und zu trinken und dem geschäftigen Treiben zuzuschauen.

Naschmarkt
6., Wienzeile
zwischen Karlsplatz und Kettenbrückengasse
U4: Station Kettenbrückengasse
U1, U2, U4: Station Karlsplatz
www.naschmarkt.eu