Die Ballsaison

Mehr als 450 Bälle finden jedes Jahr in Wien statt. Im Jänner und Februar feiert die Stadt des Walzers ausgelassen den Fasching. Aktuelle Klänge ergänzen dabei den Dreivierteltakt und bieten Tanzvergnügen für jeden Geschmack. Am 11. November beginnt für die Ballgeher und Tanzfreudigen die schönste Zeit des Jahres. Pünktlich zu Faschingsbeginn startet die Wiener Ballsaison mit einem öffentlichen Walzer-Tanzen in der Innenstadt. Die Wiener Ballsaison hat ihren Höhepunkt im Jänner und Februar. Die alte Tradition der Faschingsbälle lebt auch heute noch in der Stadt weiter. Getanzt wird zu Walzerklängen im Dreivierteltakt, in Nebenräumen schwingt man das Tanzbein zur Abwechslung auch zu Discobeats. Die Wiener Ballsaison bietet über 2.000 Stunden Tanzvergnügen.

Den Auftakt in die Ballsaison macht der Wiener Rotkreuz Ball im Rathaus (30.11.2018). Zu Silvester wird beim Hofburg Silvesterball in prächtigem Ambiente ins neue Jahr getanzt. In der Hofburg finden auch zahlreiche weitere renommierte Ballveranstaltungen statt: etwa der Jägerball (28.1.2019), der Ärzteball (26.1.2019) und der Juristenball (2.3.2019). Als besonders stimmungsvoll gilt der Kaffeesiederball (22.2.2019). Er lockt jedes Jahr rund 6.000 Besucher in die Wiener Hofburg und die Redoutensäle.

Längst legendär ist der Opernball (28.2.2019) in der Wiener Staatsoper. An diesem Tag gibt es die einzigartige Gelegenheit, das berühmte Opernhaus an der Ringstraße nicht nur von den Zuschauerrängen aus zu sehen, sondern es inmitten vieler Stars aus der Musikwelt sozusagen "backstage" zu erleben.

Der Naschmarkt

Der bekannteste Markt in Wien sorgt mit rund 120 Marktständen und Lokalen für ein buntes kulinarisches Angebot von Wienerisch bis Indisch, von Vietnamesisch bis Italienisch. Der Naschmarkt hat sich zum Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt. Der Flohmarkt am Samstag ist bereits Kult. Auf dem Naschmarkt kauft vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang ein bunt gemischtes Publikum Obst, Gemüse oder diverse Köstlichkeiten aus allen Ländern ein. In den mehr als 120 Marktständen finden auch immer mehr Szenelokale ihr Quartier.

Kulinarisches am Naschmarkt in Wien

Das Do-An und Naschmarkt Deli waren gastronomische Pioniere. Sie haben es geschafft, den Naschmarkt auch für ein junges, urbanes Publikum interessant zu machen. Hier sorgen am Wochenende auch DJs für Unterhaltung. Seither wurden zahlreiche alte Marktstände durch moderne Architektur zu beliebten Treffpunkten.

Das Tewa am Naschmarkt bietet biologische Küche, im Neni werden israelisch-orientalische Spezialitäten von Shakshuka (Eier mit Gemüse) bis Taboulleh (libanesischer Salat) serviert, während im Orient & Occident die Frauen der Besitzer türkische Hausmannskost kochen. Fischliebhaber kommen im Umar auf ihre Kosten. Für viele gilt das Restaurant als das beste Fischlokal Wiens.